
Es liegt nicht an den Männern
Warum wiederholen wir schmerzhafte Beziehungsmuster?
Katrin Monsior erklärt, warum es selten an den Männern liegt – sondern an unbewussten
Ich sehe viele Dinge die heutzutage angeboten werden sehr kritisch und finde sie unnötig. Oder haben Dir Deine ganzen Selbstfindungsbücher bis jetzt wirklich geholfen?
„Schon wieder der falsche Mann.“
„Immer das gleiche Spiel.“
„Warum ziehe ich solche Beziehungen an?“
Die unbequeme Wahrheit ist:
Wenn du immer wieder dieselben schmerzhaften Beziehungsmuster erlebst,
geht es selten um die Männer.
Es geht um etwas viel Näheres.
Um etwas, das du mitbringst.
Unser Nervensystem liebt Vertrautheit.
Nicht Glück.
Nicht Gesundheit.
Vertrautheit.
Das bedeutet:
Was sich emotional bekannt anfühlt, wird als sicher eingestuft –
selbst wenn es schmerzt.
Psychologisch spricht man hier von Wiederholungszwang:
Ein unbewusster Drang, alte Beziehungserfahrungen erneut zu inszenieren,
in der Hoffnung, sie diesmal „richtig“ ausgehen zu lassen.
Aber sie gehen nicht richtig aus.
Sie bestätigen nur, was du innerlich längst glaubst.
Sorry, aber das ist zu einfach.
Und zu bequem.
Wenn sich ein Muster wiederholt,
ist nicht das Außen das Problem –
sondern die innere Vorlage, nach der du auswählst.
Du suchst nicht bewusst nach Schmerz.
Aber dein System sucht nach dem, was es kennt.
Und das kann sein:
emotionale Unerreichbarkeit
Abwertung
Unklarheit
Kampf um Nähe
das Gefühl, nicht wirklich gewählt zu sein
Nicht, weil du das willst.
Sondern weil es sich vertraut anfühlt.
Ein besonders unbequemer Teil dieser Wahrheit:
Nicht jedes Beziehungsmuster stammt aus deiner eigenen Biografie.
Manche Geschichten wurden dir erzählt.
Über Generationen weitergegeben.
Von Müttern, Großmüttern, vom kulturellen Umfeld.
Geschichten wie:
„Männer sind emotional nicht verfügbar.“
„Liebe bedeutet Leid.“
„Man muss kämpfen, um gesehen zu werden.“
„Nähe ist unsicher.“
Du hältst an diesen Geschichten fest,
nicht weil sie wahr sind,
sondern weil sie identitätsstiftend geworden sind.
Und Identität loszulassen, fühlt sich gefährlicher an als Schmerz.
Weil sie Sinn machen.
Nicht logisch – aber emotional.
Ein bekanntes Muster gibt Orientierung.
Es erklärt, warum Dinge scheitern.
Es hält das Weltbild stabil.
Wenn du dieses Muster loslässt,
steht plötzlich eine größere Frage im Raum:
Wer bin ich ohne diese Geschichte?
Und genau davor schrecken viele zurück.
Heilung beginnt dort,
wo du aufhörst, im Außen nach Ursachen zu suchen
und beginnst, nach innen zu schauen.
Nicht mit Schuld.
Nicht mit Selbstverurteilung.
Sondern mit radikaler Ehrlichkeit.
Solange ein Muster nicht erkannt wird,
wird es wiederholt.
Nicht, weil du unfähig bist zu lieben.
Sondern weil ein Teil in dir endlich gesehen werden will.
Es liegt nicht an den Männern.
Und das ist keine schlechte Nachricht.
Es bedeutet,
dass du nicht warten musst,
bis sich das Außen ändert.
Du kannst heute beginnen:
hinzuschauen,
zu hinterfragen,
loszulassen.
Nicht die Männer müssen sich ändern.
Deine Beziehung zu deiner eigenen Geschichte darf es.
Erst wenn du aufhörst, alte Geschichten zu bestätigen,
entsteht Raum für neue Erfahrungen.
Variante A – Persönlich:
👉 Wenn du spürst, dass sich deine Beziehungen immer gleich anfühlen –
dann ist das kein Zufall.
➡️ Coaching: Beziehungsmuster erkennen und auflösen.
Variante B – Für Frauenformate / Workshops:
💡 Seminar: Beziehung beginnt innen
Wie unbewusste Prägungen unsere Partnerwahl steuern – und wie man sich davon löst.

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